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Europa-Park - Geschichte hautnah erlebt
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Der Europa Park schenkt sich selbst zum 35. Geburtstag eine neue
Multimedia-Attraktion. Für die technische Realisierung zeichnete
sich der Multimedia- und Lasershow-Spezialist LOBO
verantwortlich.
Video mit
freundlicher Genehmigung von Hr. Dipl.-Inf. (FH) Alexander
Hennig LOBO
Der Europa Park ist eine Erfolgsgeschichte, die Ihresgleichen
sucht und die dieser Tage 35 Jahre alt wird. Sah die Presse 1975
noch den Pleitegeier über Rust kreisen, ist der Europa Park
heute der größte saisonale Freizeitpark der Welt. Hinter dem
Europa Park steht die Familie Mack, die nicht nur den Park mit
Passion und besonders viel Liebe zum Detail führt, sondern auch
auf eine 230-jährige Geschichte als Wagen- und Achterbahnbauer
zurückblicken kann.
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Foto: LOBO Laser- und Multimediasysteme |
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Im Rahmen einer glamourösen Eröffnungsfeier mit rund 300
Pressevertretern, Ministerpräsident Stefan Mappus, Sabine
Christiansen und Henry Maske öffnete pünktlich zu Beginn der
Geburtstagswoche das sogenannte „Historama“ seine Pforten:
Ein monumentales Gebäude mit nostalgischem Flair, das der
Geschichte des Parks und seiner Betreiberfamilie gewidmet
ist. Neben dem „Generationen-Restaurant“ mit VIP-Lounge und
einem Monorail-Bahnhof beherbergt es auch ein innovatives
Multimedia-Fahrgeschäft, dessen technisches Konzept von LOBO
entwickelt und realisiert worden ist.
Für das Historama wurde die ehemalige Glaspyramide im Park
komplett entkernt und innen wie außen komplett neu
gestaltet. Heute ist das Gebäude kaum wiederzuerkennen. Man
betritt die Attraktion durch ein opulent gestaltetes Museum,
durch das die Monorail-Bahn hindurchfährt und das mit
zahlreichen Exponaten den Besuchern im Wartebereich
ungewohnte Einblicke in die Entstehung und die Meilensteine
des Parks gibt.
Die eigentliche Attraktion besteht aus drei prunkvoll
gestalteten Zuschauerkabinen, die sich optisch nahtlos an
das Museum anschließen und sich im Kreis um insgesamt 6
Bühnen drehen lassen. Bis zu 700 Besucher kann die
Attraktion pro Stunde auf die rund 15-minütige Fahrt in die
Geschichte des Parks mitnehmen.
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Foto: LOBO Laser- und Multimediasysteme |
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An ihren Plätzen werden die Gäste von einem schusseligen
Parkwärter persönlich begrüßt, der versehentlich einen Alarm
auslöst, woraufhin das Museum zum Leben erwacht und die
Zuschauer auf eine Reise durch die Zeit entführt. Jede der
fünf folgenden Räume bietet völlig neue Erlebniswelten und
widmet sich jeweils einem anderen Teilaspekt des Parks. So
durchlaufen die Zuschauer in einer Szene die Geschichte des
Parks im Schnelldurchgang, nie nächste widmet sich dem
Familienbetrieb „Mack“ als innovative Triebfeder hinter den
Kulissen, eine weitere präsentiert in einem 180°-Panorama
auf spektakuläre Weise die Achterbahnen des Parks und zum
Schluß werden natürlich auch die Aufsehen erregenden Shows
mit Stars und Glamour mit einem wahren multimedialen
Feuerwerk gebührend gefeiert.
Die komplette Realisierung des Projekts nahm dank eines
eingespielten Teams kaum mehr als ein halbes Jahr in
Anspruch. Unter der Gesamtleitung von Patrick Simon übernahm
seitens des Parks Jan Keller die Umgestaltung des Gebäudes,
während die Inhalte in Koproduktion von Calren und LOBO
unter der Regie von Achim Schnitzer entwickelt worden sind.
Während LOBO für das technische Gesamtkonzept, die
technische Realisierung sowie die Laser- und
Effektproduktion zuständig war, übernahm Calren die Musik-
und Videoproduktion.
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Foto: LOBO Laser- und Multimediasysteme |
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LOBO’s Creative Director
Alexander Hennig:
„Eine Attraktion mit 6 getrennten Räumen mit anspruchsvoller
Multimediatechnik, drei gleichzeitig bespielten
Zuschauerräumen, Live-Interaktion mit Schauspielern und
Einbindung eines komplexen mechanischen Antriebs mit allen
zugehörigen Sicherheitsaspekten ist insbesondere auf der
Steuerungs-Seite eine enorme Herausforderung.“
Eine Herausforderung, die LOBO dank des Einsatzes der im
eigenen Hause entwickelten Echtzeitsteuerung LACON-5
souverän gemeistert hat. LACON-5 basiert auf einer
UNIX-Workstation, die sich je nach Bedarf intern und extern
um fast beliebig viele Schnittstellen erweitern lässt, ein
offenes Treiberkonzept bietet und damit ohne zusätzliche
Mediensteuerungen sämtliche Geräte und Effekte der
Attraktion über einen schnellen optischen Datenbus direkt
ansteuern kann. Was dies im Falle des Historama konkret
bedeutet, zeigt ein Blick auf die beeindruckende technische
Ausstattung der Attraktion, die alle Register der Medien-
und Effekt-Technik zieht:
Insgesamt 27 digitale Videoprojektionen mit einer
Gesamtlichtleistung von über 160.000 Lumen erzeugen Bilder
und 180°-Panoramen, die die Zuschauer ins Zentrum des
Geschehens rücken. 12 dieser Videoprojektionen bewegen sich
gemeinsam mit den Zuschauern durch die Szenerien. Nicht
weniger als 9 Laserprojektoren erzeugen räumliche
Strahleneffekte und anspruchsvolle 3D-Projektionen. Dabei
ist ein Laserprojektor auf dem Arm eines Industrieroboters
montiert; zwei weitere sind voll beweglich. Besondere
Highlights sind frei im Raum schwebende 3D-Projektionen mit
Laser und Video, eine neuartige HoloFlow
Nebel-Projektionsfläche sowie ein schreibender Wasserfall.
Liebevoll gestaltete Szenerien und zahlreiche Special
Effects, darunter Wind-, Nebel-, Wasser-, und Lichteffekte
sowie drei Bühnenlifte, Wasserfontänen und eine Water Screen
runden das Spektakel ab. Ein speziell für die Raumgeometrie
der Zuschauerräume entwickeltes Surround-System sorgt für
satten, räumlichen Sound.
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Foto: LOBO Laser- und Multimediasysteme |
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Dank der ausgefeilten Hard- und Software-Architektur von LACON-5
erfolgt der tägliche Betrieb komplett automatisiert: Morgens
nimmt LACON-5 sämtliche Komponenten, wie z.B. Moving Heads,
Laser- und Videoprojektoren automatisch in Betrieb, führt eine
Testsequenz durch und startet dann automatisch das parallel in
drei Zuschauerkabinen ablaufende Showprogramm. Ist eine Lampe
eines Videoprojektors defekt, wird das Betriebspersonal
automatisch per E-Mail benachrichtigt. Nach Parkschluß fährt das
System unter Berücksichtigung der verschiedenen Nachkühlzeiten
von Lasern und Leuchtmittel die Attraktion automatisch herunter.
Nebenbei überwacht LACON-5 auch Sicherheitsaspekte des
Drehantriebs, wie z.B. die Freigabe durch das Betriebspersonal
oder die Position der Zuschauerräume und bietet darüber hinaus
über ein intuitiv zu bedienende Kontroll-Panel verschiedene
manuelle Eingriffsmöglichkeiten zur Handhabung von Not- und
Ausnahmesituationen.
Dank des vereinheitlichten Steuerkonzepts hat der Operator bei
Programmierung und Wartung des Systems über einen Laptop
jederzeit direkten Zugriff auf jede Lampe, jede Videoprojektion
und sogar jeden einzelnen Lasereffekt.
Alexander Hennig: „Der Europa Park zählt zu unseren ältesten und
treuesten Kunden. In über 20 Jahren haben wir gemeinsam bereits
Dutzende spektakuläre Projekte realisiert. Neben Installationen
in verschiedenen Attraktionen waren darunter auch viele
Showprojekte auf Mietbasis. Wenn man so viele Jahre gemeinsamen
Wegs hinter sich hat, ist es ein besonderer Vertrauensbeweis und
damit natürlich auch eine Herzensangelegenheit, die Darstellung
des Parks nach außen hin realisieren zu dürfen.“
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Quelle: LOBO
Public Relations
LOBO Laser- und Multimediasysteme
73428 Aalen / Germany
Internet: www.lobo.de
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